Umwelt

Bei der A1-Erneuerung steht auch die Umwelt im Fokus. Insge­samt werden vier Ent­wäs­serungs­bauwerke instand­gesetzt und das Leitungs­netz wird ergänzt. Es werden auch zwei neue Stras­sen­abwasser­behandlungs­anlagen (SABA) erstellt.

 Oberholzbach
Die A1 mit dem Oberholzbach

Auch die Umwelt ist ein wichtiges Thema bei der Erneuerung der A1. Vor allem die Ent­wäs­serung wird den aktuellen Umwelt­normen an­ge­passt. Neben der Instand­setzung der vier bestehenden Entwäs­se­rungs­bauwerke werden an der A1 zwei neue Stras­sen­abwasser­be­hand­lungs­anlagen (SABA) errichtet. Der Zweck ist eine verbesserte Reinigung des Ober­flächen­wassers der Auto­bahn, bevor es in die Ge­wässer abgegeben wird. Zum einen wird die SABA «Chrätzere» zu­sammen mit einem neuen Rück­halte­becken «Ischlag» bei Koppigen gebaut. Zum anderen wird die SABA «Emme» in Kirch­berg erstellt. Ein Rück­halte­becken ist dort schon vor­handen. Die neuen SABA wer­den erst nach der Erneuerung der A1 gebaut. Es wird kein zu­sätz­li­ches Land beansprucht.

 Plan SABA Chrätzere
Luftbild mit Standort der geplanten SABA Chrätzere zwischen der A1 und der Bahnlinie

Umlegung Oberholzbach

Aufgrund der Verlängerungen der Ein- und Ausfahrt des Rast­platzes Chölfeld muss der Bach­verlauf des Ober­holz­baches auf deiner Länge von ca. 900 Meter umgelegt werden. Zunächst finden hierzu ab März 2019 Holzerei­arbeiten statt. Die eigentliche Umlegung folgt im Zeit­raum vom April bis August 2019. Bei dieser Mass­nahme bietet sich auch die Gelegen­heit den Bach natur­naher zu gestalten. Der Ober­holz­bach wird von der Auto­bahn­entwäs­serung abgekoppelt und somit entlastet. Das Bach­wasser wird vom Strassen­abwasser getrennt. Dazu wird eine neue Leitung unter der Auto­bahn durch gebaut.

Die Umlegung des Ober­holz­baches findet ausser­halb des Verkehrs statt.

 Plan Oberholzbach
Der Oberholzbach wird von der Autobahn weg verlegt und naturnah gestaltet